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U10 Mannschaft wird Dritter auf der Bezirksmannschaftsmeisterschaft

Oben v.l.n.r.: Trainerin und Betreuerin Mareike Köhler, Jannes Rieckmann, Roman Straub, Tammo Petersen, Marija Kozlova und Noah Feier – unten v.l.n.r: Zacharia Stier, Johannes Frede, Kasimir Klug und Anton Straub

Dieses Jahr konnte der Judo-Club Emden erstmals eine eigene Mannschaft zur Bezirksmannschaftsmeisterschaft nach Rastede schicken. Bei dem Mixed-Mannschaftswettbewerb der U10 am 03.09.2017 traten Mannschaften an, in denen sowohl Mädchen als auch Jungen kämpfen können.

Die Mannschaft des JC Emden startete mit einem 5:1 Sieg gegen die Judo-Tiger Visbek 2 und verlor anschließend gegen die Judo Crocodiles Osnabrück 2 mit 2:4.

Danach ging es für die Emder Mannschaft in der Trostrunde weiter, welche sie souverän gewinnen konnte. Die Ergebnisse der Trostrunde waren ein 5:1 Erfolg gegen die TSG Hatten Sandkrug 2 und anschließend ein 4:2 Sieg gegen die TSG Hatten Sandkrug 1.

Im „Finale“ der Trostrunde gewannen die Emder dann mit 4:2 gegen die Judo-Tiger Visbek 1. Durch den Sieg der Trostrunde war die Emder Mannschaft wieder oben mit dabei und stand im Halbfinale. Dieses mussten sie jedoch wieder gegen die Judo Crocodiles Osnabrück bestreiten und verloren mit 0:4.
Somit erhielten die Emder einen hart umkämpften dritten Platz in einem Teilnehmerfeld von 11 Mannschaften. Super Leistung!

Das Team:

  • 26kg:
    Zacharia Stier
    Anton Straub
  • 28kg:
    Johannes Frede
    Roman Straub
  • 30kg:
    Jannes Rieckmann
  • 32kg:
    Kasimir Klug
  • 35kg:
    Tammo Petersen
    Noah Feier
  • +35kg:
    Marija Kozlova

Bericht: Mareike Köhler
Fotos: Anton Kozlov

Jakob Laarmann Bezirksmeister u12

Bezirksmeister: Jakob Laarmann

Mit drei Judoka reiste der Judo-Club Emden e.V. nach Rastede zur Bezirkseinzelmeisterschaft der u12. Die 140 Teilnehmer aus dem Bezirk Weser-Ems lieferten sich in den nach Gewichtsklassen eingeteilten Pools zum Teil spektakuläre Kämpfe.

Pech hatte Neele Pirlich in der Klasse bis 34 kg. Obwohl sie nicht fit war, leistete sie in den ersten zwei Kämpfen erhebliche Gegenwehr und verlor denkbar knapp jeweils in den letzten Sekunden durch eine kleine Unachtsamkeit. Danach ging nichts mehr und so konnte sie bei den folgenden Kämpfen nicht mehr antreten.

Auch Kevin Börste hatte an diesem Tag kein Glück. In seiner Gewichtsklasse bis 32 kg gab es so viele Teilnehmer, dass die Kämpfer auf vier Pools verteilt wurden. Ausgerechnet die späteren Erst- und Drittplatzierten waren seine Pool-Gegner. Gegen den späteren Gesamtsieger Adrian Bredohl stand es am Ende der regulären Kampfzeit 2:2, erst in der Verlängerung fiel die Entscheidung zugunsten des Gegners. Auch die zweite Begegnung verlor er denkbar knapp mit 1:2, damit erreichte er nicht die anschließende KO-Runde.

Besser lief es für Jakob Laarmaan in der Klasse bis 30 kg, wo in zwei Pools gekämpft wurde. Im ersten Kampf war er zwar noch zu aufgeregt und verlor knapp mit 4:5, den folgenden Kampf konnte er jedoch vor Ende der Kampfzeit mit einem perfekten Wurf und anschließenden Haltegriff für sich entscheiden. Als Poolzweiter musste er nun gegen den Sieger des zweiten Pools, Jury Bykowkiy, antreten, dem er mit 9:0 Punkten keine Chance ließ. Hoch motiviert ging es in den Finalkampf gegen Ole Kiphardt, den er souverän durch seine Haltetechniken für sich entscheiden konnte. Somit wurde er verdient Bezirksmeister in seiner Gewichtsklasse.

Die Trainer Gerd und Jan Klaassen waren mit den gezeigten Leistungen ihrer Schützlinge sehr zufrieden. Insgesamt war das Niveau sehr hoch, wozu auch nicht zuletzt die Arbeit der Wettkampfförderung Ostfriesland ihren Beitrag geleistet hat.

 

Spannende Kämpfe bei den Kreiseinzelmeisterschaften

v.l.n.r.: Kevin Börste (3. Platz), Neele Pirlich (2. Platz), Jakob Laarmann (1. Platz)

Drei Judoka des JC Emden nahmen an der diesjährigen Kreiseinzelmeisterschaft der u12 in Dunum teil. Gekämpft wurde über eine Kampfzeit von 2 Minuten nach dem neuen Punktesystem, wodurch ein Kampf nicht sofort durch einen Ippon (höchste Wertung) beendet war. Auch wenn es für viele ungewohnt war, nach einem fehlerfreien Wurf weiter zu kämpfen, gewöhnten sich die Kinder recht schnell an die neue Regel und zeigten viele spannende Kämpfe.

Neele Pirlich startete in der Klasse bis 32,1 kg sehr selbstbewusst und ging früh mit einem O-soto-otoshi (großer Außensturz) in Führung, die sie bis zum Ende nicht mehr her gab. Den zweiten Kampf musste sie gegen die spätere Erstplatzierte früh abgeben, im dritten Kampf wurde es nochmal spannend. Beide Kämpferinnen schenkten sich nichts und hatten sowohl nach der regulären Kampfzeit als auch der Verlängerung die gleiche Punktzahl. Da sie jedoch die aktivere Kämpferin war, ging der Kampfrichterentscheid an sie. Somit belegte sie den verdienten zweiten Platz.

Kevin Börste hatte es in der Gewichtsklasse bis 32,1 kg mit sehr starken Gegnern zu tun. Im ersten Kampf konnte in der regulären Kampfzeit kein Kämpfer einen Vorteil herausarbeiten, in der Verlängerung kostete Kevin eine kleine Unachtsamkeit den Sieg. Im zweiten Kampf ging er konzentrierter zur Sache und gewann durch einen Wurf und zwei erfolgreiche Haltegriffe. Den dritten Kampf entschied er vorzeitig ebenfalls durch eine Kombination von Wurf und Haltegriff für sich. Den letzten Kampf musste er dann durch zwei hohe Wertungen für den Gegner abgeben. Der dritte Platz war ihm aber nicht mehr zu nehmen.

Jakob Laarmann war in Topform und gewann in der Klasse bis 28,5 kg drei von vier Kämpfen vorzeitig durch perfekte Würfe und Haltegriffe. Lediglich der zweite Gegner konnte erfolgreich einen Wurf ansetzen und somit den Kampf offener gestalten. Am Ende konnte Jakob ihn aber erfolgreich im Haltegriff kontrollieren und auch diesen Kampf für sich entscheiden. Die starke Leistung wurde mit dem ersten Platz belohnt.

Die Trainer und Betreuer Gerd Klaassen, Günter Zunder (beide 1. Dan) und Jan Klaassen (1.Kyu) waren mit den Leistungen sehr zufrieden und freuen sich mit den Kämpfern auf das kommende Wochenende der Wettkampfförderung, welches in Emden stattfindet.

Gürtelprüfungen bei den Erwachsenen

Mit neuen Gürteln (v.l.n.r.): Daniela Wilts, Morty Prisament, Bettina Baumann, Olliver Lüppen und Rainer Grix

Beim Judo-Club Emden e.V. gab es kürzlich Gürtelprüfungen bei den Erwachsenen. Für Bettina Baumann und Rainer Grix war es mit der Prüfung zum 8. Kyu (weiß-gelber Gürtel) die erste große Herausforderung seit Beginn des Judotrainings. Dabei konnten sie die grundlegenden Elemente der Fallschule ebenso sicher demonstrieren wie die geforderten Stand- und Bodentechniken. Im abschließenden Randori (Übungskampf) konnten die erlernten Bodentechniken angewendet werden.

Für Daniela Wilts, Olliver Lüppen und Morty Prisament war es bereits die dritte Prüfung. Nicht nur die Anzahl der geforderten Stand- und Bodentechniken war deutlich höher, auch die Verknüpfung der Elemente miteinander war Teil der Prüfung zum 6. Kyu (gelb-oranger Gürtel). Auch hier bildete das Randori den Abschluss, bei dem nun auch die Standtechniken angewendet wurden.

Trainer und Prüfer Gerd Klaassen und Günter Zunder (beide 1. Dan) waren mit den gezeigten Leistungen sehr zufrieden und konnten am Ende allen Prüflingen die Urkunden und neuen Gürtel überreichen.

Neun Nachwuchs-Judoka des Judo-Club-Emden haben ihre erste Prüfung bestanden

V.l.n.r.: Günter Zunder (1. Dan), Trainer und Prüfer, Kasimir Klug (7. Kyu, zu dieser Gruppe gehörend), Julius Sander, Zacharia Stier, Arne Rieckmann, Roman und Anton Straub, Uke (Partner) Ida Magdalena Kittel, Jannes Rieckmann, Kaspar Klug, Johannes Frede, Jona Poets und Henrike Gröning (1. Kyu), Assistenz-Trainerin dieser Gruppe.

Nach der guten Vorbereitung stellten sich unsere Judoka dem Trainer und Prüfer Günter Zunder (1. Dan), sowie der Assistenztrainerin Henrike Gröning (1.Kyu) zur Prüfung zum 8. Kyu (weiß-gelber Gürtel).
Gefordert wurden zwei Standtechniken, wie Uki-goshi (großer Hüftwurf) oder Uki-goshi (Hüftschwung), und O-soto-otoshi (großer Außensturz).
Als Verkettung mit diesen Techniken ging es gleich zügig in die Haltegriffe, das sind Kuzure-kesa-gatame (Schärpen-Haltegriff) und Mune-gatame (Brust- Haltegriff). Als Steigerung letztlich daraus die Befreiungen.

Am Schluss ging es noch einmal in einige kurzminütige Bodenrandori (Übungskämpfe). Hier sollte aus der Bewegung Halten und Befreien geübt werden.

Unterstützt wurden unsere Judoka von Ida Magdalena Kittel als Uke (Partner). Glücklich und froh konnten nach bestandener Prüfung alle ihre Urkunde entgegennehmen.