Alle Beiträge von Gerd Klaassen

Erfolge auf dem 10. Oldenburger Panda – Turnier

V.l.: Roman Straub,Jan-Jonas Herrmann, Anton Straub

Der Judo-Club Emden nahm am Wochenende mit mit drei jungen Kämpfern am gut besuchten 10. Oldenburger Panda – Turnier teil. Es wurde in gewichtsnahen Pools gekämpft. Die Platzierungen konnten sich sehen lassen:

Altersklasse U10

Jan-Jonas Herrmann: 2. Platz

Für unser Fliegengewicht war es erst das zweite Turnier überhaupt, trotzdem zeigte er vollen Einsatz und konnte den ersten Kampf mit 7 : 4 für sich entscheiden. Der zweite Gegner war deutlich stärker und routinierter, trotz heftiger Gegenwehr hatte Jan-Jonas keine Chance und unterlag deutlich. Am Ende freute er sich über den zweiten Platz.

Anton Straub: 1. Platz

Anton kämpfte im 4er Pool routiniert und war an diesem Tag nicht zu schlagen. Den ersten  Kampf entschied er 10 : 0 durch zwei Haltegriffe, aus dem es keine Entrinnen gab.
Der zweite Kampf ging über die volle Distanz, am Ende siege er aber auch hier deutlich mit 6 : 1.
Den dritten Kampf schließlich konnte er wieder durch seine Stärke im Bodenkampf mit
10 : 0 für sich entscheiden, der erste Platz war damit sicher.

Altersklasse U12

Roman Straub: 2. Platz

Auch Roman gewann seinen ersten Kampf souverän mit 10 : 0 durch zwei Haltegriffe. Der zweite Kampf ging über die volle Zeit, am Ende konnte der deutlich größere Gegner seine Griffüberlegenheit ausnutzen und gewann nach heftiger Gegenwehr von Roman. Somit blieb der zweite Platz.

 

Judo-Club Emden auf der Bezirkseinzelmeisterschaft U10

Jan-Jonas Herrmann (blauer Anzug) beim Wurfansatz

Nachdem die Kreiseinzelmeisterschaft U10 für 2018 aufgrund der zu geringen Meldezahlen abgesagt wurde, trat der Judo-Club Emden e.V. auf der nächsthöheren Ebene mit sechs Kämpfern an. Der Bezirk umfasst das Gebiet Weser-Ems, so dass die Emder auch gegen Judoka aus Oldenburg oder Osnabrück antreten mussten. Die Meisterschaft fand in Leer statt.

Die große Überraschung war dabei Jan Jonas Herrmann, der in der Klasse bis 22 kg überraschend den ersten Platz belegte. Obwohl es sein erster Wettkampf überhaupt war, konnte er sich in allen Kämpfen durch Punktsieg oder vorzeitig durch einen Haltegriff durchsetzen.

Auch für Julius Sander in der Klasse bis 24 kg war es der erste Einsatz. Er konnte einen Kampf durch Punktsieg gewinnen und erreichte somit den dritten Platz.

Diana Meyer hatte in der Gewichtsklasse bis 34 kg trotz heftiger Gegenwehr keine Chance und landete auf Platz drei.

Zacharia Stier in der Klasse bis 28 kg und Kelvin van Hettinga in der Klasse bis 34 kg konnten bei der starken Konkurrenz keinen Sieg erringen.

Anton Straub, vor kurzem bei Tiger-Cup noch Zweitplatzierter, musste dieses mal eine Gewichtsklasse höher kämpfen und konnte dort ebenfalls keinen Kampf gewinnen.

Jan Jonas Herrmann hält seinen Gegner sicher im Haltegriff

Gürtelprüfung beim JCE-Nachwuchs

Die Prüflinge, hintere Reihe v.l.: Roman Straub, Marija Kozlova, Neele Pirlich, Magnus Benjamins, Noah Feier. Vordere Reihe Zacharia Stier, Kasimir Klug, Kevin Börste, Alex Kreps, Anton Straub, Julius Sander. Nicht auf dem Bild: Tammo Petersen.

Am Samstag gab es beim Judo-Cub Emden e.V. die erste große Judo-Halbjahresprüfung. Zwölf Nachwuchsjudoka stellten sich der Prüfung zum nächsthöheren Gürtel, vom Gelb- bis zum Grüngurt.

Begonnen wurde mit den Fallübungen, die bei allen neben dem Rückwärts- und Seitwärtsfallen auch die Judorolle in verschiedenen Schwierigkeitsstufen beinhaltete. Besonders der freie Fall, ein Art Dreiviertelsalto vorwärts, bot einen spektakulären Anblick.

Bei den Standtechniken mussten verschiedene Würfe in sinnvoller Anwendung gezeigt werden. Dabei wurde deutlich, dass Judotechniken immer situationsbezogen ausgeführt werden und ein guter Gleichgewichtsbruch enorm wichtig für eine saubere Ausführung ist.

Auch die Bodentechniken, die von grundlegenden Haltegriffen bis zu komplizierten Hebeln reichten, mussten jeweils anwendungsbezogen gezeigt werden.

Für die Grüngurte stand auch eine traditionelle Übungsform des Judo auf dem Programm: die Kata. Dabei sind sowohl für Tori (der Werfende) als auch für Uke (der geworfen wird) alle wichtigen Bewegungen festgelegt und können dadurch immer wieder trainiert und in das Bewegungsgedächtnis „eingebrannt“ werden. Beide meisterten ihre erste Kata, die Gruppe der Hüftwürfe, mit Bravour.

Zum Abschluss, wie bei jeder Kyo-Prüfung, gab es noch ein Randori, eine Art Übungskampf, bei dem die gelernten Techniken gegen den Widerstand des Partners ausgeführt werden.

Auch wenn bei einigen Prüflingen die Nervosität die ein oder andere Wiederholung einer Technik forderte, bestanden letztlich alle Judoka die Prüfung, zum Teil sogar mit sehr guten Leistungen. So konnten alle die Urkunden vom Prüfer Gerd Klaassen (1. Dan) entgegennehmen.

Die Ergebnisse:

Bestanden haben zum 7. Kyu (gelb):

  • Julian Sander

Zum 6. Kyu (gelb-orange):

  • Magnus Benjamins
  • Noah Feier
  • Zacharia Stier
  • Anton Straub
  • Roman Straub

Zum 5. Kyu (orange):

  • Marija Kozlowa
  • Neele Pirlich
  • Kasimir Klug
  • Tammo Petersen

Zum 3. Kyu (grün):

  • Alex Kreps
  • Kevin Börste

Jahreshauptversammlung JCE

V.l.n.r.: Gerd Klaassen (Abteilungsleiter Judo und 10-jährige Mitgliedschaft), Arno Krüger (EDV-Beauftragter), Mareike Köhler (10-jährige Mitgliedschaft), Alexander Kapatschinski (Abteilungsleiter Ju-Jutsu), Heino Martens (1. Vorsitzender) Günter Zunder (Geschäftsführer), Jörn Tjarks (Schriftführer)

Am 11.04.2018 fand in den Räumlichkeiten des ETV die diesjährige Jahreshauptversammlung des Judo-Club-Emden statt.

Hier wurde gemeinsam ein Rückblick auf das Vereinsgeschehen vom Jahr 2017 geworfen.
Der umfangreiche Bericht des 1. Vorsitzenden Heino Martens begann mit einigen Dankesworten an seine Vorstandskollegen, den Trainern und Assistenz-Trainern
und den aktiven Helfern, die wichtig für das Vereinsleben sind.

Das Training in den einzelnen Gruppen ist gut ausgelastet und spielt gut ineinander über. Einige Judoka des JC Emden und deren Trainer nehmen, neben dem eigentlichen Wettkampftraining, regelmäßig an der Wettkampfförderung des Judo Arbeitskreises Ostfriesland und des Bezirks Oldenburg – Ostfriesland teil.

Im Februar nahmen Wettkämpfer ebenfalls am Nachwuchstraining der Landestrainerin Andrea Goslar in Leer teil, so aus dem Bericht des Spartenleiters Judo Gerd Klaassen.

Weiterhin wurde von ihm über diverse weitere Aktivitäten des letzten Jahres, wie dem Wettkampfwesen, Gürtelprüfungen und Turnieren berichtet.

An diesem Abend fanden Neuwahlen statt. Der Vorstand setzt sich künftig wie folgt zusammen:

1. Vorsitzender: Heino Martens
Geschäftsführer: Günter Zunder
Abteilungsleiter Judo: Gerd Klaassen
Abteilungsleiter Ju-Jutsu: Alexander Kapatschinski
Schriftführer: Jörn Tjarks
EDV-Beauftragter: Arno Krüger
Wahl der Kassenprüfer für ein Jahr: Lars Tuitje und Ralf Giesselmann

Für 10- jährige treue Mitgliedschaft wurden Mareike Köhler, Gerd Klaassen und Daniel Albers (in Abwesenheit) geehrt.

Gürtelprüfung beim Ju-Jutsu

v.l.n.r. oben: Prüfer u. Trainer Alfred Geuer, 9. Dan Ju-Jitsu, Lena van Hettinga, Mia Schuster, Kevin Börste, Leon Börste, Trainer-Assistent, Bente Janssen. Unten v.l.n.r.: Jan-Jonas Herrmann, Johanna Pirlich, Selda Engin, Alex Kreps und Loreen Schneider.

In der Ju-Jutsu-Abteilung des JC Emden fand am Samstag eine Gürtelprüfung im Nachwuchsbereich statt. Durch beruflichen Ausfall des Ju-Jutsu Trainers Stefan de Reuter (2. Dan Ju-Jutsu) wurde die Prüfung von Alfred Geuer  (9. Dan Trainer Ju-Jitsu, JC-Aurich ) organisiert und durchgeführt.

Die Kinder hatten sich durch Judo-Trainer Günter Zunder, 1. Dan, und Trainer-Assistent Leon Börste, 5. Kyu, auf das geforderte Prüfungsprogramm im Ju-Jitsu vorbereitet.
Dabei mussten neben den Fallübungen Schlag- und Abwehrtechniken gezeigt
werden. Die Festlegung und Kontrolle im Boden ist auch hier wichtig.
Die Prüfung haben alle mit Bravour bestanden.

8. Kyu:
Lena van Hettinga, Mia Schuster, Jan-Jonas Herrmann, Johanna Pirlich,
Selda Engin und Loreen Schneider.

5. Kyu:
Kevin Börste, Bente Janssen und Alex Kreps.

Nachwuchstraining des NJV mit Landestrainerin Andrea Goslar

Am letzten Wochenende nahmen drei Nachwuchskämpfer und ein Trainer vom JCE am Nachwuchstraining in Leer teil. Hier der Bericht von Wolfgang Ramm (Wettkampfförderung Ostfriesland):

Am vergangenen Wochenende richtete die Judoabteilung des VfL Germania Leer ein Sichtungstraining des Niedersächsischen Judoverbandes aus. Dieses Training ist für junge Judoka der Jahrgänge 2006 – 20010 gedacht, die sich bei ihrem Training an Wettkämpfen orientieren. Dieses Training schließt unmittelbar an die Trainingseinheiten der Judo-Wettkampfförderung des Judo Arbeitskreises Ostfriesland an, die 6 – 7 mal im Jahr durchgeführt wird. Eingeladen waren Judokas aus ganz Niedersachsen und es hatten sich 70 junge Judoka angemeldet. Aufgrund der grassierenden Grippewelle hatten kurzfristig noch knapp 20 Judoka abgesagt, sodass sich 50 Judoka in Leer trafen, die Masse aus Ostfriesland.

Unter den Teilnehmer waren unter anderem auch Judokas aus Leer, Marienhafe, Holtriem, Leerhafe, Norden, Friedeburg, Emden, Pewsum, Wiesmoor, Esens und Dunum. Das Training wurde durch die Landestrainerin Andrea Goslar aus Osnabrück geleitet, die selbst auf große Erfolge in der Jugend zurückblicken kann. Insgesamt wurden 2 Trainingseinheiten a 2 Stunden durchgeführt.

Nach dem Aufwärmen ging es in der ersten Trainingseinheit um Koordinationsübungen, Reaktionsvermögen und Wurfserien für die Schnelligkeit. Abgeschlossen wurde die erste Trainingseinheit mit Übungswettkämpfen mit ständig wechselnden Partnern.

In der zweiten Trainingseinheit wurde nach dem Aufwärmen mit Übungen zur Verbesserung der Kraft, Geschicklichkeit und Koordination weiter gemacht. Hierbei wurde auf viele turnerische Elemente wie Radschlag, Handstand, Brücke usw. zurückgegriffen. Dann folgte ein Bodentechnikanteil in dem der Juji-Gatame (eine Hebeltechnik) und Umdreher vermittelt wurde. Abgeschlossen wurde der Trainingstag mit einer Bodenkampfeinheit. Damit war ein äußerst interessanter, fordernder sowie erlebnisreicher Judotag zu Ende.

Da dieses Training bereits im vierten Jahr gut angekommen ist, sind wir sicher, dass auch 2019 Leer wieder ein Trainingsort dieses Nachwuchstrainings sein wird.